3 Gründe, warum Pinterest für dich nicht funktioniert

Du bist schon eine Weile auf Pinterest unterwegs, aber der große Erfolg ist bis jetzt ausgeblieben? Du hast das Gefühl, Pinterest bringt dir nichts? Deine Pins werden einfach nicht geklickt? 

Heute verrate ich dir 3 Gründe, warum Pinterest für dich nicht funktioniert.

1. Du hast noch nicht verstanden, dass Pinterest eine Suchmaschine ist

Vielleicht dachtest du bis jetzt, Pinterest ist nur ein weiterer Social Media-Kanal? Wenn Pinterest für dich funktionieren soll, musst du als erstes eine Sache verinnerlichen:  Pinterest ist eine Suchmaschine.                              

Um über eine Suchmaschine wie Pinterest gefunden zu werden, brauchst du vor allem eins: die richtigen Keywords an den richtigen Stellen

Auf Pinterest gehören die Keywords, die zu deinem Business passen ...

  • in deinen Profilnamen,
  • in die Profilbeschreibung,
  • in den Pinnwand-Namen,
  • in die Pinnwand-Beschreibung,
  • in die Pin-Beschreibung.


Was sind Keywords überhaupt?

Keywords sind Schlüsselwörter, die du nutzt, wenn du mit einer Suchmaschine wie Google oder eben Pinterest nach etwas suchst. Je präziser dein Suchbegriff ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass du auch genau das findest, was dich interessiert.


Wie findest du die richtigen Keywords für dein Business?

Eine gute Idee ist es, bei deiner Keyword-Recherche die Experten-Brille mal beiseite zu legen. Verabschiede dich vom Fachchinesisch und stelle dir die Frage: Wonach würden meine Wunschkunden suchen, um meine Inhalte zu finden?                                                            

Für dich sind deine Fachbegriffe Alltag, aber deine Kunden werden eher selten danach suchen. Versuche also, aus Sicht deiner Wunschkunden an die Keyword-Rechereche ranzugehen.


Wo findest du die richtigen Keywords ? 

Die für dich passenden Keywords findest du über die Pinterest-Suche. Probiere verschiedene Begriffe und deren Synonyme aus. Sobald du einen Begriff in das Suchfeld eingibst, macht Pinterest dir passende Vorschläge.

Longtail Keywords

Sicher sind dir auf Pinterest schon mal die bunten Kästchen aufgefallen, die du unter dem Suchfeld findest. Das sind die sogenannten Longtail Keywords, Keywords mit einem Rattenschwanz sozusagen. Weil sie aus mehreren Suchbegriffen zusammengesetzt sind, machen sie das Suchergebnis wesentlich konkreter.

Suchst du beispielsweise nach schnellen Rezepten fürs Abendessen, solltest du auch genau das in die Suche eingeben. Je länger der Rattenschwanz also, desto eher findest du, was du wirklich suchst.

Die bunten Kästchen unter der Suchleiste zeigen dir die beliebtesten Longtail  Keywords an: Ganz links findest du den Suchbegriff, der in Zusammenhang mit dem von dir eingegebenen Keyword am häufigsten gesucht wird. 

Es macht für dich also Sinn, gerade am Angang etwas Zeit in die Keyword-Recherche zu investieren. Je präziser die von dir benutzten Keywords sind, desto größer ist die Chance, dass du von den Menschen gefunden wirst, die wirklich zu dir und deinem Business passen. 

2. Du pinnst nicht regelmäßig genug

Zugegeben, einmal im Monat ist auch regelmäßig. Aber einen Blumentopf gewinnst du damit auf Pinterest nicht. Und mögliche Kunden schon gar nicht.

Wie auf allen anderen Kanälen auch, ist Dranbleiben unerlässlich für deinen Erfolg. Wenn du auf Pinterest wirklich durchstarten willst, ist tägliches Pinnen angesagt. Die erfolgreichsten Accounts sind mit 15 bis 25 Pins am Tag dabei. Pinterest empfiehlt, mindestens fünf Pins täglich zu pinnen. 

Das bedeutet übrigens nicht, dass du so viele eigene Pins jeden Tag pinnen musst. Gerade am Anfang ist es völlig in Ordnung, einen großen Anteil fremder Pins zu repinnen, das heißt Pins von anderen Nutzern weiterzupinnen. Schließlich möchtest du auch, dass deine Pins von anderen weitergepinnt werden.  

Vielleicht fragst du dich jetzt, was du eigentlich pinnen sollst, wenn du mit deinem Business noch ganz am Anfang stehst und noch nicht sehr viele eigene Inhalte hast? Auch mit wenig eigenem Content ist es möglich, auf Pinterest zu starten. Für jeden Blog-Beitrag kannst du mehrere Pins erstellen. Und jeden erstellten Pin verteilst du auf mehrere (bis zu zehn) passende Pinnwände.    

Wichtig ist außerdem, dass du nicht alle für den Tag geplanten Pins auf einmal pinnst, sondern über den Tag verteilt.                                       

3. Deine Pins sind einfach nicht gut genug 


Dass deine Pins ansprechend aussehen sollten, wenn du damit mögliche Kunden auf deine Website holen möchtest, ist dir sicherlich klar. 🙂 Geschmäcker sind aber bekanntlich verschieden. Es macht also Sinn, ein wenig zu experimentieren und zu testen, welche Pins für dich am besten funktionieren. Nutze unbedingt die Pinterest-Analytics. Unter dem Punkt "Klick auf Links" erfährst du, welche deiner Pins die erfolgreichsten sind. 

Mehr als 85% der Pinterest-Nutzer sind mobil unterwegs, das heißt sie nutzen Pinterest am Smartphone. Deshalb sollten deine Pins hochkant sein, die aktuelle Empfehlung von Pinterest ist ein eine Größe von 1000 x 1500 px. Auch quadratische Pins sind möglich. Von Pins im Querformat solltest du dagegen die Finger lassen. 

Die Grafik für deinen Pin besteht aus einem Bild und passendem Text. Ich empfehle dir außerdem, dein Logo oder deine URL mit auf die Grafik zu setzen. Wichtig ist, dass der Text groß genug ist, um auch in der mobilen Ansicht gut lesbar zu sein. Auch bei der Schriftart solltest du bedenken, dass sie gut lesbar sein sollte, allzu verschnörkelte Schriften sind also meist keine gute Idee. 

Der Pinntitel sollte auf den ersten Blick verraten, um was es geht. Und er sollte halten, was er verspricht. Wenn in dem Titel von 7 Tipps die Rede ist, sollte der Pinterest-Nutzer, der den Pin anklickt, auch 7 Tipps vorfinden und nicht auf deiner Über mich-Seite landen.

Für die Pinn-Beschreibung ist es wichtig, dass sie passende Keywords enthält. Der Text sollte neugierig machen und auch gerne einen "Call to Action" enthalten, also den Pinterest-Nutzer dazu animieren, auf den Pin zu klicken (Erfahre mehr ...). Ans Ende der Beschreibung kannst du 3 bis 5 Hashtags setzen. Dies ist übrigens die einzige Stelle auf Pinterest, wo Hashtags auch angeklickt werden können und Sinn machen.

Passende Hashtags kannst du, genauso wie die Keywords, über die Pinterest-Suche recherchieren. Suchst du auf Pinterest einen Begriff mit einem Hashtag davor , werden dir die neuesten Pins zuerst angezeigt. Bei demselben Begriff ohne Hashtag spielt dir Pinterest dagegen die relevantesten Pins aus.  

Und nun viel Spaß und viel Erfolg beim Pinnen! Hast du Fragen oder brauchst du Unterstützung in Sachen Pinterest? Vereinbare einfach einen Termin für ein unverbindliches Kennenlerngespräch mit mir. Wir schauen dann zusammen, wie ich dir weiterhelfen kann. 

4 Kommentare

  1. Dankeschön 🤗 du verführt mich gerade dieses Tool zu aktivieren 💝

  2. Pingback:So erstellst du Karussell-Pins | Pinterest-Service Daniela Kietzmann

  3. Pingback:7 Gründe, warum ich Pins nicht weiterpinne | Pinterest-Service Daniela Kietzmann

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